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Kati Körner Bindungs-Stil-Akademie

Kati Körner Bindungs-Stil-Akademie


„Wir reagieren nicht auf das was passiert, sondern auf unsere Interpretation dessen was passiert.“

–    Dr. Gabor Mate    –

Wenn du auf der Seite der Bindungs-Stil-Akademie gelandet bist gestalten sich Beziehungen für dich wahrscheinlich schwierig. Vielleicht neigst du dazu, dich Hals über Kopf zu verlieben. Vielleicht verlieren deine Beziehungen nach kurzer Zeit ihren Glanz und aus dem Gefühl, endlich angekommen zu sein wird dann eher ein Albtraum. Vielleicht wird dir die Beziehung zu einem geliebten Menschen mit der Zeit immer weniger wichtig und du kannst dir nicht erklären warum. Vielleicht kennst du sogar eines dieser beiden Szenarien:

Szenario 1: Anfangs fühlt sich Beziehung immer traumhaft an, aber du kannst intensive Gefühle nicht lange halten. Nach der Phase des Kennenlernens, in der du darum bangst, diesen Menschen nicht wieder zu verlieren verändert sich etwas in dir. Solange du noch nicht sicher bist fällt es dir leicht dein Bestes zu geben. Und dein Gegenüber spiegelt dir nur schöne Facetten zurück. Aber nach den ersten Missklängen verändert sich etwas in dir. Diffuse Ängste und Zweifel erfassen dich. Die Veränderung in dir beginnt deinen Partner zu verunsichern. Er sucht nach Antworten, was dich unter Druck setzt, denn du weisst ja selbst nicht, was passiert. Die Konflikte beginnen sich zu häufen. Du hast keine Ahnung, warum das starke Wollen ist nicht mehr da ist. Manchmal, immer dann, wenn das Beziehungs-Aus droht und du von Verlustangst überflutet wirst zeigt es sich kurz wieder. Aber Nähe, Vertrautheit und Verbindlichkeit – das erträgst du nicht. Dann willst du nur noch weg, brauchst Abstand und hast das Bedürfnis, dich zurückzuziehen. Dann verfliegt die Lust auf langfristige gemeinsame Ziele. Es fällt dir schwer, überhaupt noch Energie in die Beziehung zu investieren. Deine Prioritäten driften weg und du fragst dich, ob du dich vielleicht einfach getäuscht hast. Unangenehme Gefühle, wie Enge, Erwartungsdruck und Angst vorm Verlust deiner Unabhängigkeit überwiegen immer mehr.

Warum passiert dir das immer wieder? Warum scheint es nicht ohne Dramen und Auseinandersetzungen zu gehen? Warum brauchst du emotionale Achterbahnfahrten, um dich zu spüren? Warum fühlst du dich im Beziehungsstress auf schmerzhafte Weise lebendig? Warum erzeugen längere Phasen von Harmonie Leere, Langeweile und diffuses Unwohlsein?

Bewältigungsstrategien deines Unterbewusstseins sorgen dafür, dass du dich abwendest, dass du dich in Tagträume und Sehnsüchte nach einem anderen Partner flüchtest oder eine vergangene Beziehung idealisierst. Dein Unterbewusstsein will dich vor einer Gefahr schützen, die schon lange nicht mehr existiert. Ein in der Kindheit entstandenes unterbewusstes Programm hat Intimität mit Schmerz verknüpft und sorgt nun dafür, dass du an den Menschen, die dir (zu) nahe kommen das Interesse verlierst, dass sie dir gleichgültig werden oder dass du an ihnen mit der Zeit nur noch Makel siehst. Daraus resultiert deine innere Zerrissenheit.

Ein Teil von dir hat panische Angst vor Nähe und ein anderer sehnt sich zutiefst danach.

Stress und Konflikte dämpfen deine Angst. Gefahr fühlt sich vertraut an. Sie erlaubt es dir zu fühlen. Das heisst: Nur im Schmerz gestattet dir dein Unterbewusstsein Gefühle der Liebe und Verbundenheit.

Szenario 2: Du steckst in einer Beziehung fest, in der du dich von deinem Partner nicht gesehen, geliebt und verstanden fühlst. Du bemühst dich um seine Aufmerksamkeit und möchtest ihm um jeden Preis gefallen. Du hast das Gefühl, dass du ihn einfach nicht erreichen kannst. Er ist körperlich anwesend, du kannst ihn aber nicht spüren. Diese unsichtbare Mauer, die du nicht durchbrechen kannst macht dich unsagbar traurig. Je mehr dieser Mensch sich emotional entzieht, umso stärker scheint das Verlangen nach ihm, umso mehr sehnst du dich nach seiner Nähe. Deshalb ist der Gedanke an Trennung für dich trotz deiner Verzweiflung und Einsamkeit unerträglich. Die Angst vor dem Verlust und dem allein sein mit dir selbst lähmt dich. Diese Angst und das Gefühl, nicht gut für dich selbst sorgen zu können ist noch viel grösser, als der Schmerz über deine unbefriedigten Bedürfnisse, deine Sehnsucht nach Liebe, Zuneigung und Nähe. Also hoffst du weiter und bemühst dich. Du ergibst dich dem Leid. Unterdrückte Wut führt vielleicht inzwischen dazu, dass du davon träumst erlöst zu werden, dass du hoffst, dass dir irgendwann der richtige Partner begegnet und dich aus dieser aussichtslosen Lage befreit. Was dich vielleicht überrascht ist:

Auch dir erlaubt dein Unterbewusstsein nur im Schmerz wirklich tiefe Gefühle der Liebe und Verbundenheit. Was wäre, wenn sich der Mensch nach dem du dich so sehnst tatsächlich von ganzem Herzen zu dir bekennen würde? Dann würde die „Taube auf dem Dach“ für dich über kurz oder lang zum „Spatz in der Hand“: Solange deine kindlichen Traumata aktiv sind würden die Gefühle für ihn langsam aber sicher erkalten. Dann würdest du zum Partner werden, der sich emotional zurückzieht.

Der richtige Partner ist also eine Illusion. Wahrscheinlich hattest du schon den Verdacht, dass es etwas mit dir zu tun hat. Vielleicht ist dir aufgefallen, dass du immer wieder an Partner mit ähnlichen Verhaltensmustern gerätst, dass du Menschen anziehst, die sich nach kurzer Zeit von dir distanzieren, die sich ambivalent verhalten, emotional instabil sind oder sich an dich klammern. Die gute Nachricht ist:

Die Lösung liegt in dir.

Solche frustrierenden Beziehungsmuster entstehen durch eine übergeordnete Instanz: Wenn dein Unterbewusstsein in den Konflikt mit dem Bewusstsein gerät gewinnt es immer die Oberhand. Die Quelle dieser unterbewussten Programme sind Entwicklungstraumata. Schmerzhafte Erfahrungen, die du als Kind nicht adäquat verarbeiten konntest haben dich dazu gezwungen, Aspekte deines inneren Wesenskerns abzuspalten und zu verdrängen. Innere Dysharmonie, Schamgefühle und der Verlust des angeborenen Urvertrauens sind die Folge.

Sichere Bindungsfähigkeit setzt voraus, dass du einen guten Kontakt zu dir selbst hast und Beziehungen angstfrei erlebst. Erst dann sind Beziehungen eine Bereicherung deines Lebens, ohne dass du dich abhängig von ihnen fühlst. Weder Nähe noch Distanz zum Partner fühlen sich bedrohlich an. Du kannst gut Grenzen für dich selbst setzen, nimmst deine Gefühle wahr, kannst sie regulieren, verarbeiten und anderen kommunizieren.

 Ein unsicherer Bindungsstil macht aus Beziehungen kraftraubende Herausforderungen oder platonische Lebensgemeinschaften.

Die Qualität unserer intimen Beziehungen ist ein Spiegel unseres Bewusstseinsgrades.

Die Angebote der Bindungs-Stil-Akademie helfen dir im Rahmen von 1:1 Coachings deine unbewussten Sabotage-Programme zu finden und zu lösen. Eine stabile glückliche Beziehung kann erst dann Realität werden, wenn du dich mit und in dir sicher fühlst. Mit deinem Heilungsprozess durchbrichst du gleichzeitig die Weitergabe ungesunder Bindungsmuster an die nächste Generation. Es ist das wertvollste Geschenk, das du deinen Kindern je machen wirst.

Teste deinen Bindungsstil

Je höher dein Insecurity-Score umso wahrscheinlicher ist es, dass dich intime Beziehungen überfordern.


1.Ich verliere mich schnell in einer Beziehung.


2.Ich tendiere dazu mich in einer Beziehung zu vernachlässigen.


3.Ich mache Kompromisse über die ich mich später ärgere.


4.Es zählt für mich, wenn mein Partner etwas aus freien Stücken für mich tut, nicht wenn ich danach fragen muss.


5.Wenn ich meinen Partner um etwas bitte und es bekomme bin ich manchmal trotzdem unzufrieden.


6.Ich fühle mich von meinem Partner oft nicht verstanden.


7.Wenn mein Partner ein Versprechen nicht einlöst, dann nehme ich es persönlich.


8.Ich ärgere mich darüber, wenn mein Partner etwas was ich tue als lieblos empfindet obwohl ich es gut meine.


9.Ich frage mich ob mein Partner und ich grundsätzlich zu verschieden sind.


10.Ich kämpfe sehr lang bevor ich jemanden um Hilfe bitte.


11.Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Eltern oft stolz auf mich waren.


12.Es geht mir sehr unter die Haut, wenn sich etwas in der Beziehung unfair anfühlt.



 Wie du Sicherheit in Beziehungen erzeugst


1.Es fällt mir leicht Zusammensein und Getrenntsein auszubalancieren.


2.Mein Partner darf wachsen und sich verändern wie er möchte ohne dass es bedrohlich auf mich wirkt.


3.Es fällt mir leicht mich zu meinem Partner zu bekennen und dieses Bekenntnis zu leben.


4.Ich brauche meinen Partner im selben Maß wie er mich braucht.


5.Wenn etwas in meiner Partnerschaft einmal nicht so gut läuft kann ich geduldig sein und warten bis sich eine gute Lösung zeigt.


6.Wir können einen Konflikt haben ohne dass einer von uns die Schuld zugeschrieben bekommt.


7.Ich sage meinem Partner alles. Wenn es etwas gibt was ich nicht erwähnt habe, dann weil ich absolut sicher bin, dass es ihn nicht stören würde.


8.Wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben, dann strebe ich nach einer guten Lösung für uns beide.


9.Wenn ich meine Bedürfnisse zurückstelle um meinem Partner entgegen zu kommen, dann bin ich mir sicher dass diese Bedürfnisse schließlich beachtet werden.


10.Ich kann meinen Partner darum bitten was ich brauche. Es wird in der Regel auf die eine oder andere Art und Weise erfüllt.


11.Wenn wir einen Streit haben dann bin ich bemüht uns beiden zu helfen, dass wir uns wieder okay fühlen.


12.Meine vergangenen Beziehungen endeten durch eine einvernehmliche gut überlegte Entscheidung.



Wie oft zeigst du in deiner Beziehung Unsicherheit durch ängstliche oder vermeidende Muster?

(Bitte wähle von den zwei Optionen die, die eher für dich zutrifft!)


1.Es ist schwerer für mich geduldig zu sein, wenn…


2.Wenn sich eine neue Beziehung entwickelt, die bedeutsam werden könnte, stößt es mich ab, wenn die Person…


3.Konflikte sind…


4.Wenn ich mich über meinen Partner ärgere, dann…


5.Ich fühle mich in der Beziehung am unwohlsten, wenn…


6.In meiner Beziehung möchte ich mich…


7.Wenn mich etwas überfordert fühle ich mich besser, wenn…


8.Es gibt bestimmte Dinge, die ich meinem Partner nicht erzähle, weil…


9.Mein Partner beschwert sich öfter darüber dass…


10.Wenn wir Zeit getrennt verbringen, dann…


11.Wenn ich mich durch meinen Partner verletzt fühle, dann geht es mir besser, wenn…


12.Es würde mich mehr verärgern, wenn mein Partner seinen Freunden…



Ich begleite dich bei der Entwicklung eines sicheren Bindungsstils, damit du die intime Beziehung leben kannst nach der du dich sehnst.

Bindungs-Stil-Akademie Kati Körner

Über mich

Meine eigene Geschichte zeigt, dass die Entwicklung eines sicheren Bindungsstils möglich ist. Du kannst von meiner persönlichen Erfahrung und der als Therapeutin und Coach profitieren.

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Herzknoten im Seil

Arbeitsweise & Angebote

Ich bei der Heilung deiner emotionaler Verletzungen an die Hand, helfe dir dich von Konditionierungen zu lösen und deine innere Sicherheit wiederzufinden.

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Bindungsstil Ängstlich vermeidend

Mein Blog

Hier beantworte ich Fragen rund um das Thema Entwicklungstrauma und unsicheres Bindungsverhalten. Du findest Anregungen, die dir sicher ein Stück weiter helfen.

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