Kati Koerner Portrait

     

  Über mich

Seit 2004 arbeite ich als ganzheitliche Heilpraktikerin in eigener Praxis. Im Laufe der Jahre habe ich mich auf die Therapie von Bindungsstörungen (Bindungsangst / Verlustangst / Co-Abhängigkeit), Suchtverhalten und häufig damit einher gehende chronische Erkrankungen spezialisiert. Ich will gern mit dir teilen, wie es dazu kam, denn es wird dir Mut machen.

Egal wie alt du bist und wo du gerade stehst, ob:

  • in einer unerfüllten, schwierigen oder extrem schmerzhaften Beziehung
  • in einer Nerven und Kraft raubenden „on/off“- Situation
  • wieder einmal ungewollt Single und einsam
  • durch den Frust in Beziehungen körperlich und seelisch am Ende

Es gibt bewährte Therapien zur Heilung einer unsicheren angstbesetzten Bindung. Sie können dir helfen, die alten Konditionierungen abzustreifen und dich selbst und dein Ur-Vertrauen wieder zu finden.

Ich war selbst betroffen

und glaube, dass das neben fachlicher Kompetenz sehr nützlich ist.

Denn ich habe die Kräfte, die hinter unsicheren Bindungssmustern stecken selbst erfahren dürfen. Und ich kenne auch die Widerstände, die während des Heilungsprozesses durch die aktivierten Ängste entstehen. Es ist wichtig, dass ein Therapeut sie erkennt und dem Betroffenen Wege eröffnet, sie zu lösen und in den Kontakt mit den eigenen Gefühlen und Körperempfindungen zu kommen.

Mein Bindungstrauma hatte seinen Ursprung in einer liebevollen, jedoch sehr inkonsistenten Zuwendung von zwei Menschen, die viel zu früh ins Elterndasein geworfen wurden.

Das führte bei mir zu ausgeprägten Verlustängsten. Ich mußte eine Strategie entwickeln, um die Angst zu lindern und um ein Gefühl von Kontrolle zurück zu bekommen. Und so lernte ich die Menschen um mich herum präzise zu lesen und ihre Erwartungen (auch die unausgesprochenen) zu erfüllen. Im Streben nach Perfektion in der Anpassung an die Menschen, die mir nahe standen blieben meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf der Strecke. Im Laufe der Zeit verlor ich immer mehr den Kontakt zu ihnen und damit zu mir selbst.

Das Leben wurde durch die hohen Ansprüche, die ich an mich stellte zur unüberschaubaren Herausforderung. Ich hab mich oft fremd und allein gefühlt. Mein verzweifeltes Streben nach Kontrolle gab mir immer nur kurzfristig ein Gefühl von Sicherheit. In der Pubertät begann ich penibel auf meinen Körper zu achten, meine Ernährung zu überwachen und exzessiv Sport zu treiben. Intime Beziehungen begannen euphorisch und viel versprechend. Ich habe in ihnen emotionalen Halt, Geborgenheit und existenzielle Sicherheit gesucht – Dinge, die ich glaubte mir selbst nicht geben zu können. Der Preis dafür war Abhängigkeit und die Vernachlässigung eigener Wünsche und Bedürfnisse. Mein Selbstgefühl war schwach entwickelt. Echte Nähe zu einem anderen Menschen konnte ich nicht zulassen, weil mich das Gefühl, nicht zu genügen immer begleitet hat. Meine Beziehungen kamen nach ein paar Jahren immer wieder an den selben Punkt: Ich konnte keine körperliche Nähe mehr zulassen. Schuldgefühle meinem Partner gegenüber nahmen zu und das diffuse Gefühl, dass irgend etwas mit mir nicht stimmte verstärkte sich.

Mein Unterbewusstsein zwang mich dazu, einen Glaubenssatz aus der Kindheit („Ich werde nicht dauerhaft geliebt“) in meinen Beziehungen immer wieder neu zu inszenieren. Das wußte ich damals nicht. Dieser Glaubenssatz fand durch meine Verhaltensmuster und die Affinität zu Partnern, die mir das spiegelten, regelmäßig Bestätigung. Mit den Jahren wuchs die Angst, aber ich konnte noch keinen Ausweg erkennen, denn die Zusammenhänge waren mir nicht klar.

Das Leben half mir auf die Sprünge

als ein Mensch in mein Leben trat, der mir meine Ängste und Bedürftigkeit klar spiegelte.

Nach kurzer euphorisch liebevoller Zugewandtheit verschloss er sich, fiel in Erstarrungsmuster und war nicht dazu bereit, mir seine Gefühle und die Hintergründe seines Verhaltens zu kommunizieren. Damals wußte ich nicht, dass das eine Bewältigungsstrategie von Menschen mit vermeidenden Bindungsmustern ist, um Angst vor Nähe zu dämpfen. Weil ich starke Selbstzweifel hatte nahm ich sein Verhalten persönlich. Ich war hilflos und verzweifelt. Die Fassade der Stärke, die ich bisher mühevoll aufrecht erhalten hatte bröckelte. In seiner Gegenwart fühlte ich mich so wertlos, wie noch nie zuvor und dennoch war ich nicht dazu fähig, ihn loszulassen. Heute weiss ich, dass das eine Beziehungskonstellation ist, wie sie sich sehr oft zeigt. Zwei Menschen mit ähnlichen Verletzungsmustern und gegensätzlichen Bewältigungsstrategien ziehen sich magisch an und spiegeln sich ihre verdrängten Anteile.

In meiner Panik begann ich nach Antworten zu suchen. Ich fand verschiedene Erklärungsansätze. Unter anderem stiess ich auf Informationen über das Unterbewusstsein und die Macht von Gedanken- und Gefühlsmustern über unser Leben. Langsam machten die Dinge Sinn. Die Erkenntnis, dass unser Unterbewusstsein mit seinen Programmen immer die Oberhand gewinnt, wenn es in den Konflikt mit bewussten Prozessen gerät erklärte vieles, aber da waren noch viele Fragen offen, z.B. die Frage, wie diese unbewussten Programmierungen entstehen und wie man sie verändern kann. Von dem Zeitpunkt an hab ich jede freie Minute genutzt, um tiefer in die Thematik vorzudringen. Langsam spürte ich, wie ich aus dem Nebel meiner Hilflosigkeit und Angst ans Licht kam.

Mein AHA-Effekt

bestand aus 3 Erkenntnissen:

Egal wie sehr ich mich um eine gute Beziehung bemühe, solange ich meine Sabotage-Programme in jede Beziehung mitnehme ist sie zum Scheitern verurteilt. Wenn ich meine unbewussten Konditionierungen nicht kenne, dann kann ich sie auch nicht verändern.

Es gab einen unsichtbaren Krieg in mir. Einen Krieg zwischen meiner Sehnsucht nach einer tiefen, vertrauensvollen Beziehung und meinen unbewussten Bewältigungsstrategien, die mir in der Kindheit nützlich aber inzwischen hinderlich waren.

Um mich vor schmerzhaften Erinnerungen zu schützen hatte ich Süchte entwickelt, die dazu dienten, den seelischen Schmerz zu betäuben. (Ernest Kutz, Experte bei „Alcoholics Anonymous“ beschreibt es sehr treffend: „Ein Süchtiger strebt nach perfekter Unverletzlichkeit.“)

Die Arbeit als Heilpraktikerin

und der tägliche Umgang mit menschlichen Problemen boten mir die Möglichkeit, neue Erkenntnisse umzusetzen und ihren Wert zu überprüfen.

Es gab verblüffende Ergebnisse, die mich weiter anspornten. Meine Motivation andere Menschen auf den Weg der Heilung ihrer Bindungsstörungen zu bringen wuchs. Menschen zu helfen, sich in ihren Beziehungen wohl zu fühlen, statt ausgeliefert, verlassen, verloren, eingeengt, leer oder allein fühlt sich wie eine Berufung an.

Zwangsläufig habe ich meine Praxisarbeit mehr und mehr dem Ziel Bindungstraumata in Heilung zu bringen untergeordnet. Meine Patienten profitieren auch körperlich davon. Sie sind seltener im Kampf- , Flucht- oder Erstarrungsmodus gefangen, können wieder entspannen und genießen. Regenerationsprozesse bekommen wieder eine Chance und das Immunsystem stabilisiert sich. Menschen mit chronischen Beschwerden, die aus schulmedizinischer Sicht austherapiert sind spüren deutliche Verbesserungen in ihrem Befinden und manchmal verschwinden die Symptome auch komplett.  Was ich bei meiner Arbeit erlebe zeigt mir, dass ungelöste Beziehungskonflikte (Dauerstress) langfristig zu Symptomen auf der körperlichen Ebene führen. Gefühle sind Energie, deren Unterdrückung langfristig zwangsläufig körperliche Konsequenzen haben muß.

Mein Fokus brachte schnell das entsprechende Klientel in meine Praxis. Ich bekam immer mehr Anfragen zum Thema Beziehungsunfähigkeit, Narzissmus, Verlustangst, Bindungsangst, Co-Abhängigkeit und Suchtverhalten. Ich habe viel Zeit in die Ausarbeitung effektiver therapeutischer Methoden investiert. Viele wunderbare Menschen haben mich dabei inspiriert. Sie kamen immer zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben und haben mir auch in meinem eigenen Entwicklungsprozess geholfen.

Der Weg in eine Beziehung, in der Intimität ( „In to me see“) nicht nur ein wunderbarer Traum bleibt ist zuallererst einmal ein Weg zurück zu dir selbst.

Vielleicht stehen deine unbewussten Überzeugungen und Glaubensmuster der Erfüllung deiner Beziehungswünsche im Weg, weil sie versuchen dich vor einer Gefahr zu beschützen, die schon lange nicht mehr existiert. In einem kostenfreien Erstgespräch können wir eruieren, ob deine Beziehungserfahrungen für eine Bindungsstörung sprechen und ob ich die richtige Anlaufstelle für dich bin.

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