Kati Koerner Portrait

Über mich

Ich bin Coach und Therapeutin für unsicheres Bindungsverhalten (Bindungsangst / Co-Abhängigkeit). An dieser Stelle möchte ich meine eigene Geschichte mit dir teilen. Sie wird dir sicher Mut machen.

Ganz egal wie alt du bist und wo du gerade im Leben stehst,

  • in einer unerfüllten, schwierigen und schmerzhaften Beziehung
  • in einer Nerven und Kraft raubenden „on/off“- Situation
  • oder zum wiederholten Mal nach einer gescheiterten Beziehung ungewollt Single,

es gibt verlässliche Wege zur Heilung von unsicherem Bindungsverhalten. In erster Linie geht es darum dich selbst wieder zu finden, dich anzunehmen und dir, anderen Menschen und der Welt wieder vertrauen zu können.

Ich hab meine ungesunden Beziehungsmuster durchbrechen können und Du kannst das auch.

Ich war selbst betroffen

… und glaube, dass das eine Voraussetzung ist, um Menschen mit Bindungsproblemen helfen zu können. Man muss einfach selbst da gewesen sein um zu verstehen, welche Kräfte hinter ungesunden Bindungssmustern stecken. Neben dem Lösen von Widerständen, die während des Heilungsprozesses durch aktivierte Ängste entstehen ist es wichtig, dem Klienten Wege zu eröffnen, die ihn wieder in den Kontakt mit seinen Gefühlen und Körperempfindungen bringen.

Mein unsicheres Bindungsverhalten hatte seinen Ursprung in einer liebevollen, aber inkonsistenten Zuwendung sehr junger Eltern.

Es führte bei mir zu ausgeprägten Verlustängsten. Um sie in Schach zu halten hatte ich Strategien entwickelt, die mir ein Gefühl von Kontrolle gaben und die mir die Liebe, Anerkennung und Aufmerksamkeit sicherten, auf die ich damals angewiesen war. Ich hatte gelernt, die Menschen um mich herum präzise zu lesen und war immer darauf bedacht auch die unausgesprochenen Erwartungen anderer zu erfüllen. In diesem Streben nach Makellosigkeit und Anpassung an die Menschen, die mir nahe standen blieben zwangsläufig meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf der Strecke. Im Laufe der Zeit verlor ich immer mehr den Kontakt zu ihnen und damit zu mir selbst.

Das Leben wurde durch die hohen Ansprüche, die ich an mich stellte zu einer einzigen Herausforderung. Ich hab mich oft fremd und allein gefühlt. Mein verzweifeltes Streben nach Kontrolle gab mir immer nur kurzfristig Sicherheit. In der Pubertät begann ich dann penibel auf meinen Körper zu achten, die Ernährung zu überwachen und exzessiv Sport zu treiben. Meine intimen Beziehungen begannen euphorisch und viel versprechend. Die Krux war, dass ich in ihnen emotionalen Halt, Geborgenheit und existenzielle Sicherheit gesucht habe – Dinge, die ich glaubte mir selbst nicht geben zu können. Der Preis dafür war hoch. Ich hab mich in Abhängigkeiten begeben und eigene Wünsche und Intentionen vernachlässigt. Mein Selbstgefühl war schwach entwickelt. Echte Nähe zu einem anderen Menschen konnte ich nicht zulassen, weil mich das permanente Gefühl, nicht zu genügen nie verliess. Meine Beziehungen kamen nach ein paar Jahren immer wieder an den selben Punkt: Ich konnte keine körperliche Nähe mehr zulassen. Natürlich entwickelte ich dann Schuldgefühle meinem Partner gegenüber. Und ich hatte das diffuse Gefühl, dass etwas mit mir nicht stimmte.

Was ich nicht wusste: Mein Unterbewusstsein zwang mich dazu, einen Glaubenssatz aus der Kindheit („Ich werde nicht dauerhaft geliebt“) in meinen Beziehungen immer wieder neu zu inszenieren. Er fand aufgrund meiner unbewussten Verhaltensmuster und der Affinität zu Partnern, die mir das spiegelten, regelmäßig seine Bestätigung. Mit den Jahren wuchs die Angst in mir, aber noch konnte ich keinen Ausweg erkennen, denn die Zusammenhänge waren mir nicht klar.

Das Leben half mir auf die Sprünge

… als ein Mensch in mein Leben trat, der mir meine Ängste und die Bedürftigkeit so klar spiegelte, wie keiner zuvor. Nach anfänglicher liebevoll euphorischer Zugewandtheit zog er sich zurück. Er verschloss sich, fiel in eigenartige Erstarrungsmuster und war nicht dazu bereit, mir seine Gefühle und die Hintergründe seines Verhaltens zu kommunizieren. Ich wusste damals noch nicht, dass das eine Bewältigungsstrategie von Menschen mit vermeidenden Bindungsmustern ist, um die Angst vor Nähe zu dämpfen. Weil ich selbst an mir zweifelte nahm ich sein Verhalten persönlich. Ich war völlig hilflos und verzweifelt. Die Fassade der Stärke, die ich bisher mühevoll aufrecht erhalten hatte bröckelte. In seiner Gegenwart fühlte ich mich so wertlos, wie noch nie zuvor. Obwohl ich mich so schlecht fühlte war ich nicht dazu fähig, ihn loszulassen. Heute weiss ich, dass das eine Beziehungskonstellation war, wie sie sich sehr oft zeigt: Zwei Menschen mit ähnlichen Verletzungsmustern und gegensätzlichen Bewältigungsstrategien ziehen sich magisch an und spiegeln sich ihre verdrängten Anteile.

In meiner Panik begann ich nach Antworten zu suchen. Damals fand ich die unterschiedlichsten Erklärungsansätze. Unter anderem stiess ich auf Informationen über das Unterbewusstsein und die Macht von Gedanken- und Gefühlsmustern über unser Leben. Langsam machte alles etwas Sinn. Die Erkenntnis, dass unser Unterbewusstsein mit seinen Programmen immer die Oberhand gewinnt, wenn es in den Konflikt mit bewussten Prozessen kommt erklärte, was mir passiert war. Da waren noch viele Fragen offen, z.B. die wie diese unbewussten Programmierungen entstehen und wie man sie verändern kann. Nun wollte ich es genau wissen. Von dem Zeitpunkt an hab ich jede freie Minute genutzt, um tiefer in die Thematik vorzudringen. Langsam spürte ich, wie ich aus dem Nebel meiner Hilflosigkeit und Angst ins Licht kam. Was für ein Gefühl ..

Mein AHA-Effekt

 … bestand aus 3Erkenntnissen:

Egal wie sehr ich mich um eine gute Beziehung bemühe, solange ich meine Sabotage-Programme in jede Beziehung mitnehme ist sie zum Scheitern verurteilt. Wenn ich meine unbewussten Konditionierungen nicht kenne, dann kann ich sie auch nicht verändern.

Es gab einen unsichtbaren Krieg in mir – einen Krieg zwischen meiner Sehnsucht nach einer tiefen, vertrauensvollen Beziehung und meinen unbewussten Bewältigungsstrategien, die mir in der Kindheit nützlich waren und inzwischen mein Leben ruinierten.

Um mich vor schmerzhaften Erinnerungen zu schützen hatte ich Süchte entwickelt, die dazu dienten, den seelischen Schmerz zu betäuben. (Ernest Kutz, Experte bei „Alcoholics Anonymous“ beschreibt es sehr treffend: „Ein Süchtiger strebt nach perfekter Unverletzlichkeit.“)

Meine Arbeit als Heilpraktikerin

… und der tägliche Umgang mit Menschen und ihren Problemen boten mir die Möglichkeit, neue Erkenntnisse umzusetzen und ihren Wert zu überprüfen.

Schnell gab es verblüffende Ergebnisse. Sie spornten mich weiter an. Es machte mir so viel Freude, andere Menschen auf den Weg der Heilung ihrer unsicheren Bindungsmuster zu bringen, ihnen zu helfen, sich in ihren Beziehungen wohl zu fühlen, statt ausgeliefert, verlassen, verloren, eingeengt, leer oder allein, dass ich bald wusste – ich hatte meine Berufung gefunden.

Die Praxisarbeit habe ich seitdem mehr und mehr diesem Ziel untergeordnet. Meine Patienten und Klienten profitieren auch körperlich davon, wenn sie beginnen in sich zu ruhen und ihr Urvertrauen wieder gefunden haben. Das gilt auch für Menschen mit chronischen Beschwerden, die aus schulmedizinischer Sicht austherapiert sind. Was ich bei meiner Arbeit erlebe zeigt mir, dass ungelöste seelische Konflikte (Dauerstress) langfristig zu Symptomen auf der körperlichen Ebene führen. Gefühle sind Energie. Ihre Unterdrückung muss  langfristig zwangsläufig körperliche Konsequenzen haben.

Mein neuer Fokus brachte schnell das entsprechende Klientel in meine Praxis. Ich bekam immer mehr Anfragen zum Thema Beziehungsunfähigkeit, Narzissmus, Verlustangst, Bindungsangst, Co-Abhängigkeit und Suchtverhalten. Ich habe Zeit in die Ausarbeitung einer eigenen Methode investiert, mit der ich Betroffenen helfe, ihre innere Sicherheit wiederzufinden. Viele wunderbare Menschen haben mich auf diesem Weg inspiriert. Sie kamen immer zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben, sodass mein eigener Entwicklungsprozess nie ins stocken kam.

Der Weg in eine Beziehung, in der Intimität ( „In to me see“) nicht nur ein wunderbarer Traum bleibt ist zuallererst einmal ein Weg zurück zu dir selbst. Noch stehen deine unbewussten Überzeugungen und Glaubensmuster der Erfüllung deiner Wünsche im Weg. Sie boykottieren sie, um dich vor einer Gefahr zu beschützen, die schon lange nicht mehr existiert. Du kannst das ändern und dein Unterbewusstsein in Zukunft für deine Entscheidungen und Wünsche sprechen lassen statt gegen sie. Es ist mein Herzenswunsch, dir dabei zu helfen.

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